Was hat Spanien, was Andere nicht haben?

SpanienSpanien ist ein Staat im Südwesten Europas auf der Iberischen Halbinsel. Angrenzende Staaten sind Portugal im Westen und Frankreich im Nordosten, wobei die Pyrenäen die Grenze der beiden Staaten bildet. Die spanische Hauptstadt ist Madrid, die im Zentrum des Landes liegt. Zu Spanien gehören die im Mittelmeer gelegenen Balearen sowie die im Atlantik befindlichen Kanaren. Beide Inselgruppen sind beliebte Urlaubsregionen.
In Spanien leben derzeit ca. 47 Millionen Menschen, deren Ballungszentrum in den größten Städten des Landes liegt. Zu diesen Städten gehören Madrid, Barcelona, Valencia, Sevilla, Saragossa und Málaga.
Die Lebenserwartung ist mit durchschnittlich 81 Jahren sehr hoch. Im Vergleich zu anderen europäischen Ländern ist die spanische Bevölkerung relativ jung. So sind 16% der Einwohner über 65 Jahre alt, während ca. 15% der Bevölkerung jünger als 15 Jahre sind.

Wie entwickelt sich die Wirtschaft in Spanien?

Spanien onlineIm Jahr 1986 trat Spanien der Europäischen Gemeinschaft bei und schuf damit die Grundlage eines lang anhaltenden Wirtschaftsaufschwungs. Die spanische Industrie wurde nach und nach liberalisiert und modernisiert. Aus dieser Modernisierung sind mehrere erfolgreiche international tätige Unternehmen hervorgegangen.
Spanien ist traditionell stark von der Landwirtschaft geprägt, sodass auch heute noch mehr als die Hälfte der Staatsfläche landwirtschaftlich genutzt wird. Dennoch ist Spanien heutzutage ein moderner Industriestaat mit einem ausgeprägten Dienstleistungssektor. So gehören vor allem der Tourismus und der damit zusammenhängende Immobilienmarkt und das Bauwesen zu den wichtigsten Wirtschaftszweigen Spaniens. Derzeit liegt Spanien hinter Frankreich, den USA und China auf Platz 4 der beliebtesten Urlaubsziele. Im Zuge der Finanz- und Wirtschaftskrise brach der spanische Immobilienmarkt zusammen, was zu erheblichen Folgen für die spanische Wirtschaft führte. Schließlich wurde etwa ein Drittel des Bruttoinlandsprodukts durch den Immobiliensektor erwirtschaftet. Durch das enorme Fallen der Immobilienpreise sind viele Haushalte überschuldet. Viele Arbeitskräfte aus der Bau- und Immobilienbranche, die von dem Immobilieneinbruch betroffen waren, wechselten in die Tourismusbranche, um nicht in die Arbeitslosigkeit zu geraten. Die derzeitige Arbeitslosenquote liegt bei 20,3% und ist somit so hoch wie nie zuvor.
Auch heute erholt sich das Land nur sehr langsam von der Krise. Das Wirtschaftswachstum stieg im letzten Quartal im Jahr 2010 nur um 0,2% im Vergleich zum vorangegangenen Quartal.
Die spanische Währung ist der Euro, der seit 2002 endgültig die Peseten als landeseigene Währung ablöst.